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Des ollerneusta 

aus Schömmi...

 

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Altenschönbacher Advent, zusammen bei Glühwein und Bratwürsten...

Veröffentlicht am 23.12.2019

Unser Kleinsten singen Weihnachtslieder...Unser Kleinsten singen Weihnachtslieder...Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür". Wer kennt es nicht das kleine Sprüchlein, mit dem die Erwachsenen den Kindern das ungeduldige Warten auf das Christkind und die Geschenke, anschaulich zu verkürzen suchen.

An einen eben diesen Adventssonntagen, genauer gesagt am 4. Advent, fand heuer unser gemeinsamer "Altenschönbacher Advent" statt. Mittlerweile ist dieser gemütliche Abend für alle Altenschönbacher, Familienmitglieder und Freunde zu einem festen Bestandteil unseres vorweihnachtlichen Lebens geworden. Gemeinsam bei Feuerschein, Glühwein und verführerisch duftenden Bratwürsten, traf man sich wieder vor der Kirche. Unter dem Lichterglanz des wieder mit selbst angebrachten Lichterketten erleuchteten Christbaumes vergingen die Stunden wie im "Engelsfluge". Viele Altenschönbacher waren die letzten Jahre oft nicht einverstanden mit der teils lieblosen Anbringung der Lichterkette am Christbaum vor unserer Kirche. 

Text und Bilder: Hans-Dieter Kern 

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Letzter "Arbeitstag" für unseren Pfarrer Erich Eyselein...

Veröffentlicht am 05.11.2019

Unser Pfarrer Erich Eyselein bei der letzten offiziellen Predigt auf seiner Altenschönbacher Kanzel...Unser Pfarrer Erich Eyselein bei der letzten offiziellen Predigt auf seiner Altenschönbacher Kanzel...Am letzten Sonntag feierte unser Pfarrer Erich Eyselein mit seinen Altenschönbachern zum letzten mal einen Gottesdienst als offizieller Pfarrer unserer evangelischen Kirchengemeinde, bevor er in den verdienten Ruhestand entlassen wird. Seit fast 20 Jahren hatte er diese Stelle inne und er hat sich einen Platz in unserer dörflichen Mitte und in vielen Herzen erobert. Natürlich hat er sich seinen Ruhestand redlich verdient, und wir Altenschönbacher wünschen ihm und seiner Frau Renate, von Herzen alles erdenklich Gute und viel Gesundheit auf dem neuen Kurs ihres Lebens. Denn er vertauscht nun das Ruder des "Kirchenschiffes" mit der Mütze eines "Freizeitkapitäns". Dafür wünschen wir ihm immer eine "Handvoll Wasser unter dem Kiel".

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen unseren Pfarrer noch einmal extra in unserer Kirchengemeinde zu verabschieden. Deshalb wurde der letzte offizielle Gottesdienst von Erich Eyselein, nicht nur von vielen seiner Altenschönbacher "Schäflein" besucht, darüber hinaus wurde dieser noch einmal vom Altenschönbacher Posaunenchor und unserem Gesangverein musikalisch begleitet. In seiner Dankesrede erinnerte der 1. Vorsitzende des Gesangvereines, Karl-Heinz Fleischmann an die vergangen Jahre der guten und überaus harmonischen Zusammenarbeit mit "unserem" Erich. 

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst luden die Altenschönbacher Vereine und der Pfarrgemeinderat alle zu einem Empfang in die Meierei ein. Hier konnte sich jeder Altenschönbacher noch einmal persönlich von seinem Pfarrer verabschieden.

Text und Bilder: Hans-Dieter Kern

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Pfarrer Erich Eyselein geht in den verdienten, aber bestimmt nicht langweiligen Ruhestand...

Veröffentlicht am 30.10.2019

Pfarrer Erich Eyselein bei seiner Abschiedspredigt in Prichsenstadt...Pfarrer Erich Eyselein bei seiner Abschiedspredigt in Prichsenstadt...Unser Erich Eyßelein, evangelischer Pfarrer von Prichsenstadt und Altenschönbach, und seine Frau Renate nahmen mit einem letzten Festgottesdienst in der St. Sixtus-Kirche in Prichsenstadt Abschied von beiden Kirchengemeinden und dem Dekanat Castell. Vertreter aus Kirche und Politik würdigten den rührigen Seelsorger, der seinen Dienst stets als Berufung, nicht als Job sah.

Dekan Günther Klöss-Schuster entband das Pfarrersehepaar nach nahezu 20 Jahren Dienst in den beiden Gemeinden. Erich Eyßelein war für alle Menschen in den verschiedensten Lebenslagen da, auch konfessionsübergreifend, wenn es gewünscht war. Seine offene und ehrliche Art kam bei den Menschen gut an. Die Predigten hatten Format und die Menschen zehrten davon.

Mit seinen katholischen Kollegen betrieb er leidenschaftlich Ökumene bei allen sich bietenden Gelegenheiten. Dekan Klöss-Schuster mutmaßte in seiner Ansprache, dass ein schwerer Unfall des damals Siebzehnjährigen seinen Weg zum Pfarrer öffnete.

Unser Pfarrer war ein leidenschaftlicher Bläser im Posaunenchor, zudem stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Posaunenchorverbandes. Dass er Baukunst verstand, sah man an der Verwirklichung der Projekte der alten Meierei in Altenschönbach und der Renovierung der Stadtpfarrkirche in Prichsenstadt. Ein weiteres Hobby unseres scheidenden Pfarrers ist die Jagd. Doch auch im Ruhestand, den er in Eichfeld verbringen wird, gibt es für ihn bestimmt immer wieder die Möglichkeit, Gottesdienste zu feiern.

Text und Bild: Hans Rössert, Main-Post / Infranken.de

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Wer hat Kerm? Mir hamm Kerm!

Veröffentlicht am 06.09.2019

"Ein Jahr das geht so schnell vorbei, und es geschieht so allerlei. Wir haben alles aufnotiert, und heute wird es vorgeführt". So beginnt traditionell, Jahr für Jahr die Kirchweihpredigt bei uns in "Schömmi". 

Vom Kirchweihfreitag bis zum traurigen Höhepunkt, der "Beerdigung" unserer lieben Tante Kirchweih, steht bei uns in Altenschönbach, am ersten Sonntag im September, alles im Zeichen der alljährlichen Kirchweih und des Brauchtums. Hauptakteure sind natürlich unsere Kirchweihburschen und Mädels, die sich schon im Vorfeld der Kirchweih Gedanken über den einen oder anderen Streich machten, um diesen dann in lustiger und auch etwas überspitzter Gedichtform in der Kirchweihpredigt vor zu tragen. Wenn sie der Meinung sind das ein Streich wert war besonders hervorgehoben zu werden, wurde dieser auf einem "Kerberwohng" (Kirchweihwagen) beim Kirchweihumzug am Sonntag aufgeführt.

 

TV Sprecherin Jaqueline Deues und Prediger Mathias KohlesTV Sprecherin Jaqueline Deues und Prediger Mathias KohlesHöhepunkt den Kirchweihsonntags ist die Kirchweihpredigt, in der die ernsten und lustigen "Dorf Geschehnisse " erzählt und noch einmal ausgiebig vom Kirchweihprediger beleuchtet wurden. 

Natürlich kommt an diesem Wochenende das Feiern nicht zu kurz. Speis und Trank stehen bei vielen Altenschönbachern im Mittelpunkt. Und wo kann man das nicht bester als beim "Ruppert" in der "Gaststätte am Schloß", bei uns in Schömmi. Gerade unsere Kirchweihburschen und Mädels sind hier besonders gefordert, bereitet doch die Vorbereitung und die Durchführung einer fränkischen Kirchweih einen gehörigen Durst.

 

 

Schon mancher neue Streich für die nächste Kirchweihpredigt nahm so seinen Anfang...

Unserer Dorfjugend gilt unser großer Dank, das sie sich weiterhin mit aller Kraft für die Aufrechterhaltung unseres Kirchweihbrauchtumes einsetzen. 

Text: Hans-Dieter Kern, Bilder: Doris Albert

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"Schömmi" gratuliert: Eiserne Hochzeit im Hause Schollmaier

Veröffentlicht am 04.09.2019

65 Jahre Ehe mit Höhen und Tiefen und trotzdem eine glückliche Zeit. Darauf blickten Gerda und Johann Schollmaier aus unserem Altenschönbach am 29.08.2019 zurück. Sie feierten "Eiserne HochzeitE. Zum Gratulieren kam auch dritter Bürgermeister Martin Ebert mit einem besonderen Gruß der Landrätin Tamara Bischof.


Martin Ebert, 3.Bgm. der Stadt Prichsenstadt gratuliert dem Jubelpaar Gerda und Johann Schollmeier Martin Ebert, 3.Bgm. der Stadt Prichsenstadt gratuliert dem Jubelpaar Gerda und Johann Schollmeier

Gerda Schollmaier wurde am 2. März 1935 in Gorkau in Schlesien geboren. Sie kam 1947 nach Leipzig und ging 1950 nach Altenschönbach. Dort lernte sie dann auch ihren Mann auf einem Tanzabend kennen. Sie hatte mehrere Jobs bei landwirtschaftlichen Betrieben und Gaststätten. Ansonsten war sie leidenschaftliche Hausfrau und Mutter von zwei Kindern. Um den Haushalt kümmert sie sich jetzt immer noch allein und arbeitet gerne im heimischen Garten.

Johann Schollmaier wurde am 15. März 1933 in Konstanza in Rümänien geboren und kam 1948 nach Altenschönbach. In Würzburg machte er eine Ausbildung zum Maler und Stukateur, arbeitete 19 Jahre bei der Firma Hartner in Kitzingen und bis zu seinem Ruhestand bei AEG. Er war 45 Jahre aktiver Fußballer beim SV Altenschönbach und Mitglied im Gesangsverein. Immer noch ist er handwerklich tätig. Stolz erzählt er, dass er kürzlich den kompletten Zaun gestrichen hat.

1954 heiratete das Paar und bekam zwei Kinder, Sohn Harald und Tochter Monika. Mittlerweile haben sie vier Enkel und einen Urenkel.

Wir wünschen unserem "Scholli" und seiner Gerda noch viele Jahre in Gesundheit und Glück auf ihrem weiteren Lebensweg...

Text und Bild: Maria Faiß, Main-Post

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Dorffest 2019: Mit Leib und Seele zum 8. Traktortreff...

Veröffentlicht am 18.08.2019

Unser Dorffest Ende Juli ist alljährlich ein Höhepunkt in unserem Altenchönbach. Nach dem sportlichen Teil mit dem 22. Schlossberglauf am Samstag waren einen Tag später die Traktoren mit ihrem 8. Traktorentreffen an der Reihe. Zum Oldtmer-Treffen mit Ausfahrt und kurzer Vorstellung am Dorfplatz rollten immerhin 110 Schlepper an. Über die große Beteiligung beim neunten Treffen freute sich nicht nur Organisator Karl-Heinz Fleischmann, auch viele der Besucher staunten über die alten Dieselrosse. Sie wurden der Reihe nach kurz vorgestellt.

 

Ein wahrer Schatz, aus längst vergangener Zeit...Ein wahrer Schatz, aus längst vergangener Zeit...Ein Prunkstück dabei war der älteste Traktor, ein Deutz-Bulldog, Baujahr 1928, mit 27 PS. Dieses brachte Andreas Link aus Kleinlangheim mit, genauso wie die lange Geschichte des Gefährts, das noch per Kurbel angedreht wird. Es lief einst bis 1930 in Kleinlangheim, wurde dann verkauft. Später stand es lange Zeit in einem Museum am Bodensee, wo es Link erblickte und von dort kaufte.

Beim Treffen in Altenschönbach erhielt er viel Beifall und, wie die anderen Teilnehmer auch, ein Präsent vom Veranstalter.

 

 

 

 

 

Text: Andreas Stöckinger, Main Post / Bilder: Hans-Dieter Kern

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Dorffest 2019 - 22. Schloßberglauf des SV Altenschönbach...

Veröffentlicht am 11.08.2019

Beim Schlossberglauf purzeln die Rekorde. Noch nie liefen ein Mann und eine Frau die 8,8 Kilometer in Altenschönbach schneller als dieses Jahr. Die Krönung aber schafft ein erst zehnjähriger Sportler. Seit rund zwanzig Jahren standen beim Altenschönbacher Schlossberglauf die Streckenrekorde des Kitzingers Ulf Sengenberger und der einstigen Wahl-Kitzingerin Laurie Pugh. Jetzt sind beide Bestmarken gepurzelt. Im 22. Jahr dieses Rennens galt am Samstag: Klasse statt Masse.

Die Sieger beim Hauptlauf des 22. Schloßberglaufes 2019Die Sieger beim Hauptlauf des 22. Schloßberglaufes 2019Mario Wernsdörfer verbesserte den in 2000 erzielten Rekord (29:47) auf nun 28:50 Minuten. „Ich musste den Rekord laufen“, sagte der 31-jährige Athlet der LG Bamberg lächelnd. Sein Freund Florian Staudt habe ihm das aufgegeben.

Die Siegerinnen beim 22. Schloßberglaufes 2019Die Siegerinnen beim 22. Schloßberglaufes 2019Staudt ist der Freund Amelie Dornbergers, der Tochter des Altenschönbacher Lauforganisators Bernd Dornberger, und er hatte Wernsdörfer den Start im Steigerwald schmackhaft gemacht. Bei Wernsdörfers Power vermochte Mitfavorit Filimon Habtemikael von der LG Karlstadt-Gambach-Lohr nach Kilometer drei nicht mehr zu folgen.

Dem Eritreer und Seriensieger von Volksläufen in der Region mangelte es augenscheinlich an Streckenkenntnissen, um sich den Lauf und die Kraft besser einteilen zu können. „Das ist eine wirklich schöne Strecke hier“, sagte Habtemikael, der in 30:19 Minuten Rang zwei belegte. Dritter wurde Jürgen Wittmann vom TV Coburg.

Text: Hartmut Hess, InFranken / Bilder: Hans-Dieter Kern

 

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Jubelkonfirmation in Altenchönbach

Veröffentlicht am 19.07.2019

 13 Jubilare der Konfirmationsjahrgänge 1948/49, 1958, 1968/69 und 1993 folgten der Einladung des Pfarramtes zum Gedächtnis ihrer Konfirmation in Altenschönbach und zogen feierlich in die St.-Marienkirche ein. Zum Festgottesdienst sangen die Mitglieder des Gesangvereins, unter Leitung von Erich Zink. Der Posaunenchor, unter Leitung von Renate Eyßelein, hatten ebenfalls Musikstücke vorbereitet. Danach versammelte sich die ganze Gemeinde vor der Kirche am Denkmal, zum Gedenken an die bereits verstorbenen Konfirmanden. Jeder erhielt eine Urkunde und ein Buchgeschenk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wiedersehen genossen Willi Kern, Willi Oblet, Gertrud Stürmer, geborene Gambichler, Renate Schöfl, geborene Eckstein; Ute Zink, geborene Klaede, Brigitte Jüptner, geborene Elflein; Heinrich Hügelschäffer, Lieselotte Rösslein, geborne Korn, Monika Fleischmann, geborne Schollmeier, Marianne Wanya, geborene Hümmer, Erwin Kern, Erika Kaulfuß, geborene Stürmer und Christine Scharf.

Text: ev. Gemeinde Altenschönbach, Bild: Hans Schröder

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Unser neues Feuerwehrfahrzeug wurde feierlich gesegnet...

Veröffentlicht am 15.07.2019

Am Sonntag den 30.06.2019 ging ein lang gehegter Wunsch der FFW Altenschönbach in Erfüllung. Bei einem festlichen Gottesdienst vor dem Feuerwehrgerätehaus in Altenschönbach, segnete Pfarrer Erich Eyselein das neue Fahrzeug der Altenschönbacher Floriansjünger. Begleitet von den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine zog die Altenschönbacher Wehr auf das Festgelände und feierte gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde und der Feuerwehr-Landkreisführung den Festgottesdienst mit der Weihe des neuen Fahrzeuges.

Als besonderen Gast begrüßte der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereines, Alexander Baumann, die Abordnung der FFW aus Markt Einersheim, bei denen das Fahrzeug jahrelang treue Dienste verrichtete. 

Auf Grund einer Neuanschaffung boten diese ihr altes Fahrzeug zum Verkauf an und die Altenschönbacher Feuerwehr, gemeinsam mit der Stadt Prichsenstadt, übernahmen kurzentschlossen das nicht mehr benötigte LF8.

 

 

 

Unser neues Feuerwehrfahrzeug...

 

Der Ersatz für das alte Feuerwehrauto wurde unausweichlich, als beim letzten Einsatz im Herbst 2018 die Altenschönbacher Wehr ohne Beleuchtung am Fahrzeug nach Handthal fahren musste, weil die Beleuchtung ausgefallen war. Mittlerweile ist es auch fast aussichtslos noch Ersatzteile für den alten Hanomag zu bekommen und man war froh, das freiwerdende Fahrzeug aus Markt Einersheim kostengünstig zu übernehmen. 

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Hans Müller und Helmut Hümmer für 25 Jahre geehrt...

Veröffentlicht am 29.04.2019

Die Feldgeschworenen aus dem Landkreis trafen sich in der Karl-Knauf-Halle in Iphofen zu ihrem 68. Feldgeschworenentag mit der Ehrungen verdienter Siebener, Ernennungen zu Ehrensiebenern und der Vereidigung von Neusiebenern. Die Vereidigung der Neusiebener nahm Landrätin Tamara Bischof bei einem ökumenischen Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Veit vor. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) sieht in den Feldgeschworenen einen wichtigen und wertvollen Partner. Dessen Vertreter Kurt Nadolski führte weiter aus, dass Baudirektor Jürgen Eisentraut nun für den Landkreis zuständig sei.

 Die geeherten Feldgeschworenen aus dem Landkreis. 3. vl. Helmut Hümmer. 6. vl. Hans Müller

In der Landwirtschaft schreite der Strukturwandel mit immer größeren Flächen ungebremst fort. Es gebe inzwischen Nachfrage für zweite und dritte Flächenbereinigungen. Neuerdings gehe es um das Kernwegenetz, das verändert und als Flächen übergreifendes Gerippe zu landwirtschaftlichen Verbindungen gut ausgebaut werden müsse, um Straßen und Ortsdurchfahrten meiden zu können.

In der Vergangenheit habe die örtliche Bauleitplanung mit Leerständen in den Ortskernen und Neubaugebieten Spuren hinterlassen. Derzeit liefen in 17 Orten Versuche, die Innenentwicklung anzustoßen. Nadolski unterstrich, dass der Klimawandel im Wald, beim Weinbau und in der Landwirtschaft und damit beim Bauern längst angekommen sei und das Wetter da weiter mache, wo es im vergangenen Jahr aufhörte: mit Niederschlagsdefizit. Daher werde nun versucht, den Wasserablauf aus der Fläche zu verhindern und das versickern von Niederschlagswasser zu begünstigten. Feldgeschworene zeigten Verantwortung für ihren Heimatort und brächten bei ihrer Arbeit ihre Ortskenntnisse ein.

Text und Bild: InFranken/Gerhard Bauer

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